Grundschau richtet sich an Landwirte, Grundstücksbesitzer und alle, die sich vor Ort über Grundstücke informieren wollen.
So funktioniert es:
1. Die Karte zeigt deinen Standort auf Luftbild oder Karte.
2. Mit „Zusammengehörige Grundstücke anzeigen“ ermittelt die App das Grundstück, auf dem du stehst, und alle Grundstücke derselben Grundbuchseinlage aus dem BEV-Grundstücksverzeichnis.
3. Die gefundenen Grundstücke erscheinen markiert auf der Karte; die Liste dazu nennt Grundstücksnummer, Katastralgemeinde, Einlagezahl, Fläche und Datenstand.
4. Grundstücke lassen sich selbst angelegten Personen zuordnen. Namen, Farben und Zuordnungen bleiben auf deinem Gerät.
Flächennutzung und Fruchtfolge: Die bei der AMA beantragten Schläge liegen als eigene Kartenebene über den Grundstücken, eingefärbt nach Kulturgruppe. Ein Tipp auf einen Schlag zeigt, was dort in den Jahren davor beantragt war – als Zeitleiste mit einer Nahaufnahme jeder Frucht. Daraus leitet die App Vorschläge für die nächste Hauptkultur ab, jeder mit Begründung und den Anbaupausen, die dagegen sprechen.
Grenzton: Verbinde deine Kopfhörer, tippe auf Grenzton und steck das iPhone in die Tasche. Je näher du der Grenze deiner Grundstücke kommst, desto schneller piepst es; beim Verlassen und beim Zurückkehren hörst du eindeutige Signale. Bei ungenauer Ortung meldet die App einen Grenzbereich statt einer falschen Sicherheit. Abstände sind Näherungswerte; die tatsächliche Grenze kann abweichen.
Weitere Werkzeuge: Ein einzelnes Grundstück abfragen und Nummer, Fläche und Nutzungsart ablesen. Eine Fläche im Gelände abgehen oder auf der Karte abstecken. Grenzsteine aufnehmen und später wiederfinden. Die eigenen Angaben sichern und auf ein anderes Gerät übertragen.
Wichtig:
- Die kostenlosen BEV-Daten enthalten keine Eigentümernamen. Personenzuordnungen sind eigene Angaben und kein Eigentumsnachweis.
- Grundstücke derselben Einlage sind nicht automatisch der gesamte Grundbesitz einer Person.
- Ein Schlag ist eine bewirtschaftete Fläche, kein Grundstück. Die INVEKOS-Daten nennen die beantragte Kultur und die Fläche, aber weder Betrieb noch Person.
- Der Vorschlag für die nächste Kultur entsteht allein aus der Abfolge der beantragten Kulturen. Boden, Betrieb, Maschinen und Absatz kennt Grundschau nicht. Es ist keine Anbauplanung, und Fruchtwechsel- oder ÖPUL-Auflagen prüft die App nicht. Vor der Entscheidung vom Fachmann prüfen lassen.
- Eine Messung ist eine Näherung aus den gesetzten Punkten und ersetzt keine Vermessung.
- Erste unterstützte Region: Oberösterreich (Grundstücksverzeichnis ca. 25 MB, lokal gespeichert). Weitere Bundesländer sind ladbar.
- Karten- und Grundstücksabfragen verwenden Apple Maps, den Kataster-Dienst des BEV und den INVEKOS-Dienst der AMA; kein Konto, kein Tracking, keine Werbung.
Datenquellen: Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV), CC BY 4.0. Agrarmarkt Austria (AMA), INVEKOS, CC BY 4.0.
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