Sehr gute Information und Hintergrundrecherche konkurrieren mit Betroffenheitslyrik und Egozentrik
Nun bietet der Online-Auftritt sehr viel mehr Platz als die gedruckte Ausgabe früher je hätte vergeben können. Belegt wird dieser Platz aber überwiegend mit Berichten über oder von Betroffenen vieler individueller Lebenssituationen von den narzistischen Eltern bis hin zum Sexratgeber in unterschiedlichen Lebensaltern. Das bringt einen Erkenntnisgewinn wie für einen Gaffer eines Unfalls auf der Autobahn, eine kurzfristige Erregung nicht ausgeschlossen. Ein in Lebenstilfragen eher bürgerlich-liberales Medium wird bei Weingenuss zum Kampagnenmedium gegen jedweden Alkoholgenuss. Die Autoren dieses und weiterer Stücke über gesundheitsfördernden Rigorismus gepaart mit Versprechungen über zusätzliche 10 Lebensjahre erweitern das Spektrum typischer Themen von Frauenzeitschriften um die Themen, die früher sich in der Apotheken-Umschau am besten aufgehoben wussten. Die Tatsache, dass wir alle sterben müssen, scheint nicht akzeptabel zu sein.
Unter dem Strich bleibt die Tatsache, dass man als Abonnent sich durch immer mehr irrelevanten Mist scrollen muss, um den immer noch vorhandenen Mehrwert seriöser Information und relevanter Einordnung heben zu können. Statt eine Möglichkeit zu schaffen, den ungewollten Anteil schlicht abwählen zu können gibt es jetzt das Angebot, wirklich relevante Beiträge als Premiumabonnent zusätzlich bezahlen zu dürfen. Die FAZ ist weiterhin ein Orientierungsmedium, dass sich jedoch zunehmend verzettelt und fatalerweise in Stil und Inhalten zunehmend an den (un-)sozialen Medien orientiert. Weniger wäre mehr.
Ausgewogenheit
Premium = Unverschämtheit
Es wäre jedoch schön, wenn über 1,5 Jahre nach der Liquid Glass Designsprache in iOS die FAZ-App sowie das dazugehörige Widget bald mal entsprechend angepasst und insbesondere letzteres in der Lage wäre, auch wenn die App-Icons usw. auf dem Homescreen auf „Transparent“ (also glasig) gestellt sind, Bilder darzustellen. Bisher sind dort bloß weiße Quadrate, was andere App-Anbieter (Apple selbst, Spotify usw.) deutlich besser lösen.
Qualitätsjournalismus zeitgemäß aufbereitet mit geringem technischen Verbesserungsbedarf
Nichts mehr ist kostenlos
Übersichtlich und gut gestaltet
übersichtlich, leicht zu lesen mit winzigen Nickelgkeiten
Not free at all
Different viewpoint
Content should be improved
Aíslame
Top Inhalte, technische Probleme
App mit Mängeln
Wählt man eines der Hefte aus stürzt die App ab. Ich nutze neueste Endgeräte. Den Support habe ich mit einer ausführlichen Fehlerbeschreibung und Screenshots kontaktiert. Da war ich noch nicht mal eine Antwort wert. Insgesamt sehr schade. Die FAZ Artikel sind tadellos, die App ist es leider nicht. Ich halte mir offen zu einer anderen großen deutschen Zeitung zu wechseln.
Scam Werbung ist schrecklich
Es tut mir leid, da verliere ich die Lust.
Und ich zahle auch noch dafür. Aber nicht mehr lange.
Ξένος τύπος
Lockangebot
Momentan werde ich aufgefordert 21 € zu bezahlen weiss aber nicht ob diese gleich belastet werden oder erst in einem Monat. Das ist digital Müll!
Seriös, verlässlich, keine Abstriche bei Qualität und Recherche
Und es geht um relevante Themen, es wird keine Vorauswahl getroffen, um Themen, die beispielsweise Diversity Equity Inclusion vorantreiben, zu priorisieren.
Auch bei wissenschaftlichen Themen, Medizin, Klimawandel, Umwelt, Atemschutz vertraue ich (in deutscher Sprache) nur noch der FAZ.
Nerviges Springen
Der zweite Punkt bezieht sich auf die Werbung für das FAZ Plus Abo. Mir war zu Beginn meiner Nutzung der App nicht klar, warum ich bereits einen monatlichen Betrag für die Nutzung der App zahle, nur um dann direkt nach einem noch höheren Beitrag für das Plus Abo gefragt zu werden. Ich fände es angebracht die Werbung dafür deutlich seltener zu zeigen bzw. weniger intrusiv zu gestalten.
Vielen Dank im Voraus, sollten Sie sich dieser Belange annehmen.
Dialog/Forum
Die leider notwendigen Werbeeinblendungen sollten keine Filme oder wechselnde und blinkende Inhalte haben, weil dies doch sehr irritiert und als Psychoterror empfunden wird.
Ansonsten bin ich recht zufrieden, auch mit kontroversen Meinungen. Ein offener Dialog (kein bubble) tut gut und erweitert den Horizont.
